Voraussetzung für die erfolgreiche Kompressionsstrumpf-
behandlung.

Die Kompressionsstrumpfbehandlung sollte als Hilfe ohne
Nebenwirkung angesehen werden, die Ihnen den Alltag erleichtert
und eine Venenerkrankung vermeiden hilft. Viel Bewegung ist zur
Behandlung wünschenswert, da die Strümpfe die Muskelpumpe
zusätzlich unterstützen. Auch auf längeren Reisen ist das Tragen
von Kompressionsstrümpfen wichtig, um einer Thrombose vorzu-
beugen. Sehen Sie die Strümpfe nicht als Übel, sondern als
optimale Unterstützung.

Tragen der Strümpfe und Materialien.

Sie sollten die Strümpfe tagsüber tragen, wenn Sie in Bewe-
gung sind. Beim Liegen helfen die Strümpfe nur in ganz beson-
deren Fällen. Hier wird Sie Ihr Arzt extra instruieren. Wichtig
ist die regelmäßige Bewegung und häufiges Gehen oder Laufen.
Die Strümpfe gibt es in verschiedenen Kompressionsklassen,
also Druckstärken. Meistens kommt die Klasse 2 zur Anwen-
dung, da diese den optimalen Druck ausübt, um ein korrektes
Ergebnis der Kompressionsstrumpfbehandlung zu erzielen.
Am Anfang ist sicherlich eine Gewöhnungsphase notwendig. Sie
werden nach ein bis zwei Wochen jedoch feststellen das Sie
sich ohne Strümpfe abends müder fühlen als mit. Auch das An-
ziehen ist mit der richtigen Methode sowie zusätzlichen Hilfen
problemlos, schnell und leicht zu bewältigen. Ihre Strümpfe wur-
den aus modernsten Materialien gefertigt. Es kommen keine „wie
landläufig angenommen“ dicken Gummistrümpfe mehr zum Ein-
satz. Es handelt sich um dünne, optisch völlig unauffällige
Strümpfe, die vom Material her wirken wie normale, im Handel
erhältliche Strümpfe oder Strumpfhosen.

„Durch Druck von außen wer-
den bei der Kompressionsthera-
pie der Venendurchmesser
verkleinert und die Venenlappen
einander angenähert.“